Interventionelle Radiologie · Karlsruhe
Becken & Uterus
Beschwerden durch gutartige Veränderungen im Becken können in ausgewählten Situationen mit einem Kathetereingriff behandelt werden. Die Beratung erfolgt in Zusammenarbeit mit Gynäkologie oder Urologie.
Mögliche Verfahren nach individueller Indikationsstellung.
Verfahrensübersicht
- Myomembolisation
- Embolisation bei ausgewählter Adenomyose
- Beckenvenenembolisation bei venöser Kongestion
- Embolisation bei postpartaler oder gynäkologischer Blutung
- Bildgesteuerte Beckenbiopsie und Drainage
- Selektive Tubenkatheterisierung und Rekanalisation
- Interventionen bei Beckenvarizen
Uterusmyome
Bei der Myomembolisation werden die versorgenden Gefäße gezielt verschlossen. Ziel ist eine Verkleinerung der Myome und eine Linderung der Beschwerden. Ein Kinderwunsch muss vorab ausdrücklich besprochen werden.
Beckenvenen
Krankhaft erweiterte Beckenvenen können in geeigneten Fällen interventionell behandelt werden. Ob sie Beschwerden erklären, wird vor einer Entscheidung sorgfältig abgeklärt. Informationen zur Prostata finden Sie im eigenen Bereich Prostata und Männergesundheit.
Alternativen mitbesprechen
Medikamente und operative Verfahren werden in die Beratung einbezogen. Schmerzen nach der Embolisation, Infektionen und eine unbeabsichtigte Embolisation benachbarter Gefäße sind mögliche Risiken.
Beratung und Vorbereitung
Bringen Sie vorhandene Arztbriefe, Bilddaten und einen aktuellen Medikamentenplan mit. Medikamente bitte nur nach ärztlicher Rücksprache verändern. Wir besprechen mit Ihnen Nutzen, Risiken und Alternativen.
Weiterführend: Fachinformation zum Themengebiet ↗
Redaktioneller Stand: September 2026 · Quellen und Bildnachweise