Interventionelle Radiologie · Karlsruhe

Dialyseshunt & Dialysezugänge

Interventionelle Verfahren können die Funktion eines Dialysezugangs wiederherstellen oder erhalten.

Erweitertes Spektrum: Zuständigkeit und örtliches Angebot im Einzelfall klären.

Verfahrensübersicht

  • Shuntangiographie
  • Ballondilatation von Shuntstenosen
  • Thrombektomie und gegebenenfalls lokale Lyse
  • Stentgrafts bei ausgewählten Shuntproblemen
  • Behandlung zentralvenöser Engstellen
  • Getunnelte Dialysekatheter
  • Endovaskuläre AV-Fistelanlage: spezialisiertes Verfahren

Den Zugang erhalten

Bei unzureichender Dialyseleistung oder einem verschlossenen Shunt wird die Ursache bildgebend untersucht. Behandlung und Zeitpunkt werden mit Nephrologie und Gefäßchirurgie abgestimmt.

Spezielle Anforderungen

Die Versorgung richtet sich nach der konkreten Shuntanatomie. Eine endovaskuläre Neuanlage ist nur bei geeigneten Gefäßen und entsprechender lokaler Expertise möglich.

Die Übersicht beschreibt mögliche Verfahren. Ob und wie eine Behandlung angeboten werden kann, hängt von der individuellen Indikation und der interdisziplinären Planung ab. Sie ersetzt keine ärztliche Aufklärung.

Beratung und Vorbereitung

Bringen Sie vorhandene Arztbriefe, Bilddaten und einen aktuellen Medikamentenplan mit. Medikamente bitte nur nach ärztlicher Rücksprache verändern. Wir besprechen mit Ihnen Nutzen, Risiken und Alternativen.

Weiterführend: Fachinformation zum Themengebiet ↗
Redaktioneller Stand: September 2026 · Quellen und Bildnachweise

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