Interventionelle Radiologie · Karlsruhe
Knochen & Weichteile
An Knochen und Weichteilen lassen sich auffällige Befunde bildgesteuert untersuchen und ausgewählte Erkrankungen lokal behandeln. Die Planung erfolgt gemeinsam mit den jeweils zuständigen Fachdisziplinen.
Mögliche Verfahren nach individueller Indikationsstellung.
Verfahrensübersicht
- Bildgesteuerte Knochen- und Weichteilbiopsie
- Ablation von Osteoidosteomen
- Ablation ausgewählter Knochen- und Weichteiltumoren
- Zementoplastie und kombinierte Stabilisierung
- Abszessdrainage
- Präoperative Tumorembolisation
- Gelenkembolisation / TAPE / GAE
- Embolisation bei Sehnenbeschwerden: spezielle Indikationsprüfung
- Bildgesteuerte Gelenkpunktion
- Ausgewählte perkutane Schraubenstabilisierung
Diagnostik und lokale Behandlung
Gewebeproben helfen bei der Einordnung unklarer Veränderungen. Je nach Befund können Ablation, stabilisierende Verfahren oder Drainagen eingesetzt werden.
Gelenkembolisation
Bei bestimmten chronischen Gelenk- oder Sehnenbeschwerden kann eine transarterielle periartikuläre Embolisation (TAPE) erwogen werden. Sie kommt nach sorgfältiger Indikationsstellung infrage; Wirkung und Evidenz hängen von der jeweiligen Erkrankung ab.
Schmerzen differenziert betrachten
Nicht jede Schmerzursache lässt sich interventionell behandeln. Konservative und operative Alternativen werden berücksichtigt. Mögliche Risiken sind Blutungen, Infektionen sowie Nerven- oder Gewebeschäden.
Beratung und Vorbereitung
Bringen Sie vorhandene Arztbriefe, Bilddaten und einen aktuellen Medikamentenplan mit. Medikamente bitte nur nach ärztlicher Rücksprache verändern. Wir besprechen mit Ihnen Nutzen, Risiken und Alternativen.
Weiterführend: Fachinformation zum Themengebiet ↗
Redaktioneller Stand: September 2026 · Quellen und Bildnachweise